Vor ein paar Tagen fragten wir uns, Ron Hard und ich, ob wir den Mut hätten, wie die Geschwister Scholl Widerstand zu leisten? Ohne persönlichen Zwang unter zu tauchen? Und, ob wir eine Knarre in die Hand nehmen würden, um gegen Ungerechtigkeit und Willkür zu kämpfen? Wir, die alten Knacker, waren uns keineswegs im Klaren darüber, ob wir den Sprung überhaupt wagen würden. Wir ziehen es vor, unser Groll in unseren Beiträgen niederzuschreiben. Dabei brauchen wir nicht unseren Arsch zu heben. Können schön im Warmen bleiben, mit Blick auf die Weinberge für Ron, für mich auf Schwabing! Können das Maul aufreißen und dabei frohlocken! Es könnte uns doch nichts Böses widerfahren, wenn wir die elementaren Grundregeln des Persönlichkeitsrechts einhielten.
Diese Erkenntnis traf uns wie eine Faust in die Fresse. Bin ich letztendlich doch nur ein Schwätzer, fragte ich Ron? Er war der Meinung, dass es wichtig sei, ohne Scheuklappen seine Meinung zu verkünden. Das versuchen wir zwar, aber die Frage bleibt offen, ob wir damit überhaupt etwas bewegen können? – Ich habe da meine Zweifel.
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