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Klatsch, Klatsch, noch mal Klatsch!

Der Politiker:
Du könntest eine Reportage über unser Haus in Sylt machen. Ich wäre bereit, über mein privates Leben einiges auszuplaudern. Siehst du Franz, dass will der Wähler erfahren. Er kümmert sich sehr viel weniger um die Inhalte, die ich vertrete. Was könnte ich bewirken, wenn ich kein Abgeordneter wäre? Nichts. Ich brauche die Öffentlichkeit!

Der Klatschjournalist:
Als guter Freund, kann ich dich nur davor warnen, Benno. Lass die Hände davon. Du musst wissen, dass ich als Journalist verpflichtet bin, meine Meinung zu äußern. Sollte ich auf Unregelmäßigkeiten stoßen, muss ich sie publizieren. Sonst hätte ich in diesem Beruf nichts zu verlieren. Das verlangt unserer Ethik!

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Juni 8th

Pierre Mathias

Y wie yellow press

Das ABC der Staatskunst

Y wie yellow press

Viele Politiker „goutieren“ es, von der Boulevard-Presse wahr genommen zu werden und gewähren deshalb einen Einblick in ihr Privatleben. Mit viel Glamour soll eine heile Welt, in der nur Harmonie herrscht, dargestellt werden. Dass das nicht so ist, wissen wir, aber jeder „Fleck“ soll wegradiert werden. Wer sich damit einlässt, muss mit Überraschungen rechnen. Nur über „nette Leute“ zu berichten, ist langweilig. Das strahlende Lächeln von Frau Wulff ist nur eine Zeit ertragbar. Das wissen die Herausgeber. Pfeffer muss her! Das wollen die Betroffenen unbedingt vermeiden. Sie sind so naiv zu glauben, dass es genügt, „glücklich“ zu blicken und sich mit einem Handkuss zu empfehlen. Ein fataler Fehler.

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Die wundervollen gelben Promiseiten!

Pierre hat mich mit seinem Beitrag zur „Yellow Press“ am 1. Mai ertappt. Er war im Gespräch mit einer Klatschkolumnistin und fragte sich, wieso man die bunte Welt der Promis denn überhaupt braucht. Wo es doch so viel Wichtiges, Grausames und Beschämendes gibt auf dieser unserer Welt. Klar! Ist wichtig. Aber immer ernstes Dauergrau? Nö!

Ich lese die Morgenzeitung rückwärts. Und zwar nur aus einem Grund. Wenn ich sie von vorne und ohne das entsprechende Koffein im Körper lese, bin ich deprimiert.

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Mai 6th

Allgemein

Speakers´Corner: Bodo (Aristokrat)

Seit Jahren schreibe ich für eine Boulevard-Zeitung Artikel über den Adel. Ich selbst bin Freiherr, und stolz es zu sein. Ich bin gut eingeführt und werde ständig zu Ereignissen eingeladen. Das Bewusstsein, mich unter Gleichgesinnten zu befinden, gibt mir ein Wohlgefühl. Ich finde, dass die Aristokraten einen wichtigen Beitrag in unserer Gesellschaft leisten.
Die Welt ist vom Materialismus geprägt, und ist für mich oft unerträglich. Ich weiß, dass es ohne Geld nicht geht, aber es gibt die Neureichen und die anderen, die alt Eingesessenen. Ich gehöre zweifellos zur zweiten Kategorie, auch wenn ich nur über beschränkte Mitteln verfüge. Sonst bräuchte ich nicht ständig zu publizieren. Es geht vor allem um eine Haltung. Der Adel braucht sich nicht zu profilieren. Wir sind, wer wir sind, und das genügt. Unsere Geburt gibt uns dieses Privileg.

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April 29th

Pierre's Meinung

Royals & Co. als Seelen-Balsam

Hätten wir nicht die Royals and Co., wir würden ärmer aussehen. Die Berichte über das prunkvolle Leben der Promis ist Seelenbalsam. Ein Lichtblick in unserem öden Alltag!

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März 12th

Pierre's Meinung

Die Warheit über die Entstehung der BILD-Zeitung

gesehen bei YouTube:  Die Entstehung der Bild-Zeitung wirft Rätsel auf. Ist sie ein reines Machtinstrument zur schnelleren Verblödung des Deutschen Volkes?

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März 4th

Videos

Schlagzeilen !

Welche Themen sind für die Presse relevant? Was kommt beim Leser / Zuschauer gut an? Natürlich geht es um die besten Schlagzeilen, die die Quoten und den Umsatz steigern sollen, weniger um den Inhalt. Die ganze Diskussion um Karl-Theodor zu Guttenberg und seinen Führungsstil darf zwar nicht unter den Teppich gekehrt werden, aber Seite fünf oder sechs einer Tageszeitung hätte auch gereicht. Die Vorwürfe, die ihm gemacht werden, sind belegbar, – aber erschüttern sie die Nation? Keineswegs! Warum also dieser ganze Wirbel?

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Januar 30th

Pierre's Meinung