B und C-Waffen aus dem Arsenal?
Während des Ersten Weltkriegs wurden Chemie-Waffen eingesetzt. Bis heute sind sie in schrecklicher Erinnerung geblieben. Das qualvolle Sterben der Soldaten und die Verletzten, die niemals genesen sind, haben dazu beigetragen, dass diese Kampfmittel lange Zeit verbannt wurden. Nicht nur aus humanitären Gründen. Derjenige, die sie benutzt, kann nicht sicher sein, ob er auch Opfer dieses Giftes sein könnte. Das gilt auch für die biologischen Waffen, die noch ein Stück perfider sind.
Endlich hat Baschar al-Assad zugegeben, dass er über ein umfangreiches Arsenal verfügte. Angeblich nur, um fremde Truppen auf dem Territorium anzugreifen. Dass behauptete der Außenministeriumssprecher Dschihad Makdissi. Er betonte, dass diese Mittel niemals gegen die eigene Bevölkerung in Einsatz kämen, egal wie prekär die Situation sein mag. Auch wenn das der Fall wäre, ist dieses angebliche Vorhaben nicht durchführbar. Die Chemikalien oder die Viren machen keinen Halt vor Einheimischen. Sie erkennen keine Nationalität. Auf einem relativ beschränkten Territorium ist mit erheblichen kollateralen Schäden zu rechnen.
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