Archive for day Juni 30th, 2012

Mail an Heike (5)

Mail an Heike (5)

Meine süße, ewig jugendliche Heike aus dem Hessenland!

hast du noch alle Tassen im Schrank? Wie kannst du dich zum Sexy-King of Berlin derart verlaufen. Wenn du mich sehen würdest, käme kein Laut mehr aus deinem herrlichen Mundwerk, mit deinen herrlichen Klapper-Zähnen, in einem herrlichen Weiß made in Hollywood. Nein, du würdest mich anhimmeln, wie es sich gehört! Dass es klar ist, ich bin ein Prachtexemplar, wie Mario Balotteli, der uns mit zwei Toren beglückte… Pardon K.O. gemacht hat. Und das war es mit der deutschen Pracht! Eviva Italia!

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Report von Zuckerbaby

Jeff's Tagebuch
Report von Zuckerbaby

Samstag, den 30. Juni, 17 Uhr 30:
Endlich wieder zu Hause. Ich habe Nadine in einem Park beim Schöneberger Rathaus getroffen. Wenigstens werden wir dort nicht abgehört. In einem Café gibt es immer liebe Nachbarn, die interessiert mit lauschen. Nein, das wollen wir uns nicht antun.
„Du Jeff, ich würde diesen Ali nicht zu viel Vertrauen schenken. Es ist schon merkwürdig, dass er hier den Penner und anderswo den Gentleman spielt. Eines aber kann ich dir sagen, er verfügt über sehr viel Geld.“
Das konnte ich mir, bei den krummen Geschäften die er machte, sehr gut vorstellen. Aber das war nicht mein größtes Problem. Auf einmal hatte ich das dumpfe Gefühl, dass Zuckerbaby nicht ganz koscher ist. Es ist schon ein wenig dick aufgetragen, dass sie in einem Nu mit Ali „eine innige Bekanntschaft“ machen konnte. Kannten sie sich schon von früher? Dennoch wollte ich ihr nicht den Eindruck vermitteln, dass ich Zweifel hatte.
„Wie schätzt du den Einfluss der „Stillen Hilfe“ ein? Haben sie überhaupt noch etwas zu vermelden?“
„Wie man es nimmt, aber vergiss nicht, dass die meisten von ihnen uralt sind! Ich denke, dass wir es mit einem Auslaufmodell zu tun haben.“

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Organ-Spenden

Organ-Spenden

"Guten Abend, meine lieben Freunde!

Heute möchte ich mich mit Ihnen über die Gruppe der Organe unterhalten.
Organe, meine lieben Freunde, treten noch relativ häufig auf. Trotzdem sind sie in ihrer Umgebung zum Teil höchst gefährdet.
Ich habe Ihnen heute wiederum so ein Organ mitgebracht – das Organ des Jahres: eine junge Leber. Sie ruht hier gerade neben mir in dieser Nierenschale aus Edelstahl.
Meine lieben Freunde zu Hause, denken Sie bitte stets daran:
Selbst wenn wir sie hier für diese Sendung in einer Nierenschale halten, sie ersetzt der Leber keinesfalls ihre angestammte Umgebung. Auch wir werden sie im Anschluss, unmittelbar nach der Sendung, wieder dahin zurück verpflanzen.

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Juni 30th

S.Läps: Tick

Schon im Hellen

die Heike
Schon im Hellen (9)

Geht es Ihnen gut? Mir auch! Und das freut mich natürlich besonders.
Zuallererst mal muss ich gerade mein Bein bandagieren und mir ne Salbe draufmachen, warten Sie einen kleinen Moment, ja? Ich bin heute nämlich mit meinem Absatz im Kopfsteinpflaster hängen geblieben und mich hat´ s voll auf die Fresse gelegt. Eigentlich hätte ich´ s wissen müssen. Jetzt ist mein Schienbein blau, ich kann kaum laufen…

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Juni 30th

die Heike

Petra M. Jansen

Die neuen Rechten

Youtube: 2011

Buchempfehlung zum Thema; Moderne Nazis, Die neuen Rechten und der Aufstieg der NPD, Autor; Toralf Staud, ISBN 978-3462036381

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Juni 30th

Videos

Im Schwebezustand

Jeff's Tagebuch
Im Schwebezustand

Samstag, den 30. Juni, 6 Uhr 30:
Die Nacht verlief unruhig. Alpträume überfielen mich. Der Hauptprotagonist war Professor Arnold. Ich saß mit ihm im Garten, wie gestern Nachmittag. Auf einmal musste ich auf´s Klo. Er erklärte mir wie, ich dorthin kommen würde. Ich verlief mich und landete in einem langen Gang. Auf beide Seiten geschlossene Türen, wie in einem Gefängnis. Durch einen Judas war es möglich, einen Blick in die Zellen zu werfen. Was ich sah, war schrecklich: lauter gefolterte Gestalten, die man kaum erkennen konnte. Waren es Männer oder Frauen? Ich hörte Schritte; sie kamen immer näher. Und dann wachte ich schweißgebadet auf. War das nun eine Einbildung meinerseits oder hatte es doch mit einer gewissen Realität zu tun? Einerseits eine höchst kultiviertes Ambiente; auf der anderen, Leid und Elend. So etwas gab es ständig im Dritten Reich. Wäre es so weit gekommen, wenn die intellektuelle Elite sich nicht derart von der Macht hätte korrumpieren lassen?

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