Archive for day Juni 9th, 2012

Merkel krebst zurück!

Und jetzt haben wir es: Angela Merkel muss in Sachen Transaktionsabgabe zurück rudern. Das ist ein erster Schritt, der von anderen gefolgt werden wird. Seit einem Jahr habe ich in meinen Artikeln immer wieder behauptet, dass der Weg einer ausschließlichen Sparpolitik zum Scheitern verdammt ist. Mit den drastischen Kürzungen der Haushalte ist es nicht getan. Wenn die Einnahmen gedrosselt werden, ist keine Hoffnung in Sicht. Wer nichts mehr verdient, kann keine Steuern zahlen.

weiterlesen »

Deacon Brodie und Mr. Hyde

Gerret Goos

Goosartiges Schottland – Deacon Brodie und Mr. Hyde

Über Edinburgh, Hauptstadt Schottlands, zu schreiben ist eine eher schwierige Angelegenheit. So schön das Gesicht der Stadt, so bewegt ihre Historie und so interessant ihre lebendigen und ehemals lebendigen Bewohner und ihre Geschichten sind, so schwierig ist es auch, sich auf einen leserfreundlichen Textumfang zu beschränken. Daher fasse ich mich in diesem Beitrag erst einmal „kurz“ und berichte von einem ehemaligen Bewohner Edinburghs, der es gerade durch seine eher zweifelhaften Charaktereigenschaften zu Berühmtheit brachte. Wenn auch vor allem posthum und auf eine Weise, die ihm eventuell nicht vollständig gefallen würde:

Deacon Brodie

weiterlesen »

Photo
as

Juni 9th

Allgemein

Wenn Herr Zorn zornig ist!

Herr Zorn:
Ich finde es ganz einfach eine Zumutung, wie „die“ mit uns verfahren. Wir sind doch keine Wasserträger, die nur da sind, um ihre verdammte Karriere zu fördern. Es wird immer vom souveränen Volk gesprochen, aber das ist reine Lüge! Die machen ohnehin, was sie wollen! Demokratie? Dass ich nicht lache! Sie wird zertrampelt!

Frau Harmonie:
Nicht so wild, Herr Zorn. Bisher haben Sie Ihr Unbehagen nur am Stammtisch losgelassen. Sie sind für Ihre große Klappe bekannt. Aber wenn es um´s Eingemachte geht, machen Sie schlapp! Anstatt ständig zu jammern, sollten Sie die Sache in die Hand nehmen. Ehrlich den Adressaten Ihre Meinung an den Kopf werfen!

weiterlesen »

Photo
as

Juni 9th

Pierre Mathias

Die Rabenmutter

Die Rabenmutter

Nobby ist sauer; stinksauer.
Die spinnt doch komplett, die alte Scharteke. Das hat ihr doch nur dieser sprunghafte, altersgeile Provinzgockel eingeredet, der aus … aus … ach, ist doch scheiß-egal, wo der herkommt. Das muss man sich jetzt wirklich nicht merken!

Nobby versteht nicht, was die Alte auf einmal hat. Artig ist er zu all diesen wilden Kerlen in diesen blöden, grenzwertigen Sandkasten gestiegen. Stets hat er sich den Lehrsatz aus seiner Grundschule vorgesagt:
»Schumacher, Wehner, Schmidt und Brandt, verheizen 's Deutsche Vaterland!«
Gehorsam hat er soviel Sandkuchen wie möglich gegessen und sich mit dem Rest ordentlich bewerfen lassen; einen ganzen Tag lang, noch dazu einen Sonntag! Den ganzen Matrosenanzug haben sie ihm versaut! Drecksbande!

weiterlesen »

Photo
as

Juni 9th

S.Läps: Tick

Häuser, Hass und Straßenkampf

Youtube: 2010

Vor 26 Jahren, am 22. September 1981, wurde während eines Polizeieinsatzes der 18-jährige Hausbesetzer Klaus-Jürgen Rattay von einem Bus erfasst und getötet.
Dieser Unfall war der traurige Höhepunkt der Auseinandersetzungen um besetzte Häuser in Westberlin. Straßenkämpfe waren damals fast an der Tagesordnung. Der neue Innensenator Heinrich Lummer (CDU) versuchte den Hausbesetzern gegenüber eine Politik der Stärke. Die Lage eskalierte, Hass und Gewaltbereitschaft gab es sowohl bei Hausbesetzern als auch bei Polizisten.

weiterlesen »

Photo
as

Juni 9th

Videos

Z wie Zorn!

Das ABC der Staatskunst

Z wie Zorn!

Ja, die Politik gibt uns oft Grund, zornig zu sein. Als Bürger haben wir das Gefühl, völlig hilflos da zu stehen. Es wird uns immer wieder gesagt, dass wir das souveräne Volk sind; dass wir alles in der Hand haben, aber das ist nur eine Illusion. Machen wir uns nichts vor: es wird über unsere Köpfe hinweg entschieden. Und dann? Wir müssen die Zeche bezahlen! Was bleibt uns anderes übrig, wenn wir vor nackte Tatsachen gestellt werden? Wir würden am Liebsten unsere Regierenden mit einem Fußtritt in die Wüste schicken, aber artig wie wir sind, schweigen wir meistens.

weiterlesen »