Archive for day Juni 7th, 2012

Sich der Krise anpassen!

Immer wundere ich mich, wie die Menschen mit der Krise umgehen. Nach einer ersten Zeit der Ratlosigkeit nehmen die Bürger allmählich diese Sonderumstände an und deklarieren sie zur Normalität. Das erleben wir heute in höchstem Maß in Europa. Die Hiobsbotschaften, die uns täglich erreichen, tröpfeln an uns vorbei Wir tun so, als ob alles paletti sei und machen keine Abstriche, auch wenn der Absturz droht. Vielleicht ist das die beste Methode, um zu überleben, aber Lösungen werden somit in die Ferne gerückt.

Das ist besonders stark in der Bundesrepublik zu verspüren. Dank gute Konjunkturdaten haben die Leute die Illusion, dass ihr Land ein Biotop des Wohlergehens ist. Ein Fels in der Brandung. Es wird bewusst ignoriert, dass die Armut trotz des Reichtums zunimmt. Da schaut man lieber weg. Aber auch hier ist ein Faktor der Anpassung zu registrieren. Viele Hartz Vierer gewöhnen sich an ihre Umstände; nehmen sie auf eine fatalistische Weise als ganz natürlich an. Trotz sehr geringer Mitteln arrangiert man sich mit dem Argument, dass ohnehin nichts zu verändern ist.

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Du Ausländer, ich liebe dich! Ach so?

Der gute Mensch von nebenan:
Das wir uns gut verstehen, Herr Bimbo, ich habe nichts gegen Ausländer. Ich bin im Geist der Aufklärung aufgewachsen und betrachte die ganze Menschheit als meine Familie. Wenn Sie sich gut benehmen, gehören Sie auch dazu. Das sollten Sie als eine große Ehre empfinden. Als Nachbar werde ich alles tun, um Ihnen behilflich zu sein!

Der Ausländer:
Das habe ich von Ihnen nicht anders erwartet, Herr Weißhaupt. Als Zugereister werde ich mich entsprechen benehmen; die Beete glatt scheren; das Unkraut ausmerzen. Es wird Ordnung herrschen, glauben Sie mir. Als Verehrer der Preußischen Monarchie werde ich im Garten für Zucht und Ordnung sorgen. Selbst die Gartenzwerge werden parieren!

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Juni 7th

Pierre Mathias

Hass gegen Schwarz

Youtube: 2010

 

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind in Deutschland, in vielen Regionen, so selbstverständlich an der Tagesordnung wie Sauerkraut und Bier. Trotz vieler Bemühungen von Verbänden und Vereinen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit Aufklärung zu betreiben und gegen nationalsozialistische Strukturen durch breite Bündnisse vorzugehen, bleibt doch mancherorts in Deutschland sprichwörtlich alles beim Alten:

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Juni 7th

Videos

X wie Xenophobie

Das ABC der Staatskunst

X wie Xenophobie

Xenophobie, Ausländerfeindlichkeit, wird leider sehr oft in der Politik als Kampfmittel eingesetzt. Damit werden Emotionen erweckt, die sich in Wahlerfolge ummünzen lassen. Das das perfide ist, brauche ich nicht zu erwähnen. Leider wird dieses Mittel immer mehr eingesetzt. Gerade in einer Krisenzeit, verspricht es Erfolge. Die Leute fühlen sich unsicher; bangen um ihre Arbeit und um das Einkommen. Dazu kommt die Angst, dass das soziale System einbrechen könnte. Ein zerrissenes Netz, das uns nicht mehr auffangen könnte, bringt uns dazu, radikal zu denken. Wir müssen nach den Schuldigen suchen. Das sind vor allem die Ausländer, die „bei uns nichts zu suchen haben“. Leute, die von Grund aus nur Faulenzer sein können.

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