Von Angesicht zu Angesicht: Machtspielchen
Machtspielchen!
Die Macht:
Ich bin so stark und werde deshalb dich besiegen!. Warum wäre ich sonst die Macht! Schwächlinge haben auf dieser Welt nichts zu verlieren. Nur Typen wie ich, können etwas bewirken. Wir haben den Willen unseren Willen euren Willen entgegen zu setzen! Gut so! Nur somit weißt du überhaupt, was du willst!
Die Ohnmacht:
Von wegen. Wenn ich mich in deinem hartnäckigen Schädel einniste, bist du gelähmt. Ich habe nicht nötig große Sprüche zu verbreiten, um Macht auszuüben. Ich verhalte mich ruhig. Niemand könnte mich beschreiben, weil ich das Rampenlicht vermeide. Großmäuler wie du sollten sich in acht nehmen.
Die Macht:
Rede doch keinen Blödsinn. Ich bestimme doch, was Ohnmacht zu bedeuten hat. Ich benutze sie, um meine Schäfchen zu betäuben. Nur wenn diese Vollidioten mich folgen, verspüre ich die Freude ein Machthaber zu sein. Ein tolles Gefühlt, das du nicht haben kannst, wenn du ständig unter Drogen stehst.
Die Ohnmacht:
Das lasse ich nicht zu! Ich werde nicht zulassen, dass du dich in meine Angelegenheiten einmischst. Du solltest wissen, dass ich einen sehr langen Atem habe; dass die Zeit, nicht wie es bei dir der Fall ist, eine Rolle spielt. Ich werde dich überleben, davon kannst du ausgehen.
Die Macht:
Das würde dir gefallen aber so ist es nicht. Solange es Menschen gibt, wird es die Macht geben. Die einzige Frage, die sich stellt, wer sie übernehmen soll. Ich habe gleich gemerkt, dass ich zur Gattung der Führer gehöre. Ich möchte meine Untertanen nur das Beste bescheren. Es geht um ihr Glück. Bei dir ist es nicht der Fall!
Die Ohnmacht:
Spinne ich? Ein kleiner Abteilungsleiter wie du schmiedest solche Sprüche! Schau dich doch an? Du bist nur ein Rädchen im Uhrwerk; leicht ersetzbar! Außerdem beugst du dich vor der Macht deiner Vorgesetzten. Insofern bist du auch ohnmächtig.
Die Macht:
Hast du schon von einer ohnmächtigen Macht gehört? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Wie sollte ich Macht ausüben, wenn ich benebelt wäre? Siehst du, dein Argument hält nicht Stand.
Die Ohnmacht:
O doch! Du bist so weit abgehoben, dass du nicht mehr richtig deine Lage beurteilen kann. Deine Lügen hast du ganz einfach in Wahrheiten verwandelt. Du bist nicht mehr fähig, das eine vom Anderen zu unterscheiden.
Die Macht:
Wieso bräuchte ich das? Ich muss mir darüber keine Gedanken machen. Ich bin Meister meiner Aussagen und erkläre sie zum Gemeingut. Sie müssen so hingenommen werden und das kann sich nur positiv für die Betroffenen auswirken.
Die Ohnmacht:
Ohne meine Kraft würdest du hilflos da stehen. Ich habe die Menschen für dich in Ohnmacht versetzt. Sie werden dich in Ruhe lassen, sei denn ich habe einige übersehen.
Die Macht:
Was willst du damit andeuten?
Die Ohnmacht:
Auch´ich habe nicht die Macht jeden so zu betäuben, dass er dir blind folgt. Einige bleiben immer übrig und die können für dich sehr unangenehm werden.
Die Macht:
Nicht Mal fähig seinen Job gut zu machen! Und du wagst es, über die Macht zu referieren? Das ist eine Frechheit!
Die Ohnmacht:
Ha, ha, ich merke, dass du Schiss hast! Siehst du, ich bin viel stärker als du meinst!
Die Macht:
Klappe zu! Ich allein entscheide wer in Ohnmacht sein soll oder nicht!
Die Ohnmacht:
Das ist sehr beruhigend!
//pm
Link zum Thema der Ohnmacht:
http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Ohnmacht/
