Archive for day März 31st, 2012

Der Irrweg von Emden

Ich hätte heute über die Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst oder über die Unterstützung von Angela Merkel zur Entscheidung der FDP, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Schlecker-Gruppe im Stich zu lassen, berichten können. Das tue ich nicht, weil mich das Schicksal eines jungen Mannes in Emden sehr berührt. Ein 17jähriger wurde verdächtigt, ein Mädchen ermordet zu haben. Er wurde für die Zeit der Ermittlungen fest genommen. Bis da ist alles in Ordnung. Aber was dann geschah, regt mich sehr auf. Sein Name erschien im Internet. Die Polizei versuchte, das rückgängig zu machen; vergebens. Der Schaden war angerichtet. Aufgebrachte Menschen wollten ihn lynchen!

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Von Angesicht zu Angesicht: Dialog mit meinem Hund Lupo

Dialog mit meinem Hund Lupo

Lupo:
Spielt doch nicht den Macho! Merkst du nicht, dass ich dich verarsche? Würde ich mich nicht ducken, hätte ich nichts zu fressen! Ich tue das, was du dein ganzes Leben lang getan hast: Mich anpassen! Mache dir nur nichts vor: Ich mag dich schon aber du bist ersetzbar. Wichtig ist für mich, dass ich überlebe. War das nicht bei dir im Job der Fall?

Pierre:
Das ist ganz schön heavy! Ich habe immer versucht, im Gegensatz zu dir, Rückgrat zu zeigen. Ich habe nie meine Klappe gehalten. Als Journalist war ich mir das schuldig! Natürlich musste ich manchmal erwägen, was mir nützlich oder nicht sein könnte. Das ist menschlich!

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März 31st

Allgemein

Pierre Mathias

Das Doppel

Das Doppel

»Herr Dr. Ell, Sie rechtfertigen die Schizophrenie aus Sicht der Paramedizin!?«

"Schaun Sie, seit Paracelsus kämpft die Paramedizin angesichts unstrittiger Fakten um Anerkennung ….
Äh – wie viel Nieren haben Sie denn?"

»??«

"Frau Bron, wie viel Nieren haben Sie?"

»Äh-äh … ja – äh … zwei natürlich … wie jeder Mensch …!?«

"Aha! Und Lungenflügel, Arme, Beine, usw?"

»Äh – jaa …, natürlich ebenfalls zwei …? Aber …?«

"Sehn Sie! Nennen Sie mir daher einen Grund, warum der Mensch nicht auch zwei Geisteshaltungen ausgeprägt haben sollte – stets immer eine zur Reserve; aus der kann er dann zum Beispiel gelockt werden.
Insbesondre ja der Mensch sogar zwei Nervensysteme besitzt: das Sympathische und das Parasympathische!"

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März 31st

S.Läps: Tick

Hundetreue

Youtube: 2010

Des Menschen bester Freund! I Sein Herrchen wurde erschossen. Aber er bleibt und hält Totenwache.
Sehr bewegend. Aus Brasilien, wo die Akzeptanz gegenüber den Hunden nicht sehr gross ist. Leider!

mit deutscher Übersetzung.

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März 31st

Videos

Was ich von meinem Hund nicht lernen sollte!

Lupo, mein Hund, vertraut mir blind. Ich könnte den größten Quatsch verzapfen, dennoch würde er mir Applaus schenken. Er folgt mir wie mein Schatten, und er ginge durch dick und dünn mit mir, wenn ich es von ihm verlangen würde. Anders als eine Katze kann mir der Hund nichts verweigern. Auch wenn er manchmal versucht, einen eigenen Weg zu gehen, kommt er immer wieder reuig zurück. Sein Blick zeigt mir, wer der Boss ist! Endlich ernte ich die Anerkennung, die ich sonst so vermisse. Er ist das Spiegelbild der meisten Genossen; die können zwar bellen, aber wenn es um die Wurst geht, ducken sie sich vor der Autorität der Chefs. Das ärgert mich!

Ich hätte manchmal Lust, Lupo zu mehr „Rückgrat“ zu mahnen. „Komm, Junge, lass dir nicht alles gefallen!“. Das werde ich ihm aber doch nicht sagen, weil ich nämlich meine Stellung als Herr voll genieße. Endlich habe ich etwas zu melden, fühle mich wenigstens von einem anerkannt, auch wenn er nur ein Vierbeiner ist. Zuweilen beschleicht mich dann der Argwohn, in Lupos Hundeseele könnte es auch so aussehen: „Hei Du, Boss, mach dir nichts vor, ich verarsche Dich! Wenn ich mich vollfressen will, muss ich mich äußerlich anpassen. Was in meinem Gehirn vorgeht, geht Dich einen Dreck an!“. Er weiß  ,so argwöhne ich dann, ganz genau: wenn er rebellieren würde, bliebe sein Napf leer.

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