Wulff, Wulff und noch einmal Wulff
Und jetzt haben wir es, das Haus des „jungen Pensionärs Christian W.“ wurde von der Polizei und der Staatsanwaltschaft durchsucht.
Die Aktion von Großburgwedel bei Hannover ist die logische Folge des Rücktritts des ehemaligen Bundespräsident. Auch die Räume seines Kumpels, der Filmhändler David Groenewold, wurden durchgefilzt. Um 21 Uhr war es vorbei. Akten und Computer wurden sichergestellt.
Ein Durchsuchungsbefehl war in den zwei Fälle nicht erforderlich, da die Betroffen die Ermittlungen zugesagt hatten. Niedersachsen hatte vor, sich in voller Pulle in der Film-Branche zu engagieren. Sollte ein Klein-Hollywood entstehen? Ein illusorischer Traum, der sein Ende gestern Abend mit den Durchsuchungen fand. War Korruption bei der Vergabe der Zuschüsse im Spiel? Vergessen wir nicht, dass der Filmkaufmann „kleine Dankeschöns“ dem ehemaligen Minister-Präsidenten zukommen lies, wie die „Einladung auf Sylt“. Auch wenn Christian Wulff behauptet, dass er das Geld in bar zurückerstattet hätte, habe ich Mühe das zu schlucken. Eigentlich alles alter Kaffee. Die Frage soll gestattet werden, ob es OK ist, sich noch länger um diese Amigo-Geschichte zu befassen?
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