Kapitalismus ade?
Klaus Schwab, der Leiter des Weltwirtschaftsforum in Davos, hat in klaren Worten verkündet, dass der Kapitalismus in seiner heutigen Form nicht mehr tragbar sei. Auch wenn er sich noch immer für den freien Handel ausspricht, könnte es nicht sein, dass die Interessen ganzer Völker von einer Minderheit zertrampeln würden. Mitt Romney ist ein typisches Beispiel dafür! Ein rücksichtsloser Investor, der sich nicht scheute, Tausende von Menschen in das Elend zu treiben. Nicht nur die Arbeitslosigkeit erfasste sie, auch der Verlust ihrer Krankenversicherung. Hinzu kommt, dass Romney nur 16% Steuern bezahlte. Und ausgerechnet er möchte Präsident werden!
Sind die Leute blind? Wollen sie noch immer die Rolle des Opfers einnehmen? Die Heuschrecken-Firmen sollten so schnell wie möglich von der Bildfläche verschwinden. Aber wir sind sehr weit davon entfernt. Der Raubtierkapitalismus herrscht mehr denn je und bedroht jetzt ganze Staaten. Ich habe den Eindruck, dass sehr viele Menschen zwar wissen, was sie nicht wollen; viel weniger aber haben keine Ahnung, wie es sein sollte. Es ist leicht, über die Mängel eines Systems zu sprechen; viel schwieriger, Alternativen zu finden.
weiterlesen »
