Archive for day November 17th, 2011

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Das Licht der trüben Schreibtischlampe erhellte den Raum nur unzureichend. Gnädig bedeckten die langen Schatten das herrschende Chaos. Lediglich der mit DVDs und Computerzeitschriften bedeckte Tisch wurde dem Dunkel der Nacht entrissen und ließ darauf schließen, wie es im Rest des Raumes aussehen musste. In einer Ecke des Schreibtisches stapelten sich einige leere Kartons, wie sie von Pizza-Boten verwendet wurden, um ihre heiße und fettige Fracht bei ihren Kunden abzuliefern.

Müde rieb ich mir meine Augen und blickte auf die Uhr, die am rechten unteren Rand des Bildschirms das stetige und unwiederbringliche Verrinnen der Zeit anzeigte. Es war bereits zwei Uhr dreißig und ich hätte eigentlich schon längstens im Bett sein müssen. Aber wie so oft konnte ich mich einfach nicht von meinem PC lösen.

Wieder einmal befand ich mich in einer der zahllosen Internet-Foren und hatte dort einen Nutzer gefunden, mit dem ich bereits zwei Stunden im Chat verbracht hatte. Der Nutzer hatte sich den Namen ‚Das Internet’ gegeben. Bislang hatten wir lediglich technische Problemstellungen diskutiert, wie sie zum Beispiel beim Einbinden von Animationen auf der eigenen Homepage auftreten.

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© Lars Anders

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November 17th

Kurzgeschichten

Lars Anders

Pierres Special: Die FDP auf dem Nullpunkt!

Es ist für die FDP schon tragisch, dass laut letzter Umfrage niemand mehr glaubt, sie wären in der Lage, die Finanzprobleme zu lösen. Gerade der Partei, die sich immer wieder in Wirtschaftsfragen profilieren wollte, wird die Fähigkeit abgesprochen, etwas in Gang zu bringen. Die Röslers, Brüderles und Co. versuchen zwar durch populistische Maßnahmen wie Steuersenkungen den Spieß umzudrehen, aber nichts davon nützt.

Wenn es so weiter geht, wird die FDP total von der Parteienlandschaft verschwinden. Vergessen die Zeiten, als sie noch für eine Gesellschaftsordnung eintrat. Vergessen die große Köpfe, die sie einmal anführten. Jetzt bleibt nur noch ein jämmerliches Häufchen übrig, das verzweifelt nach Auswegen sucht. Die Partei hat abgewirtschaftet und droht, im Nichts zu verschwinden.

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November 17th

Pierre's Meinung

Von Angesicht zu Angesicht: “Den machen wir fertig!”

Der Boss:
Dieser Streber geht mir auf den Geist! Hast du gemerkt, wie er den Lehrern in den Arsch kriecht? Den machen wir fertig!

Der Frontsoldat:
Soll ich ihm eine in die Fresse hauen? Kein Problem, er kann sich ohnehin nicht wehren.

Der Boss:
Die Gefahr ist zu groß, dass wir uns von diesen Kapos erwischen lassen. Ich habe eine andere Idee: es genügt, falsche Nachrichten per Internet in die Welt zu streuen und wir hätten viel mehr erreicht. Zum Beispiel, dass er unsere sehr verehrte Englischlehrerin angemacht hat!

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November 17th

Allgemein

Peter Reuter: Albin Dechent…

Albin Dechent…

Von einem Freund ist zu berichten. Ja – von einem Freund, von einem alten Mann und weisen Freund.
Gesprochen haben wir das erste Mal miteinander in einem Bahnhof, auf dem Bahnsteig, unseren Zug erwartend. Er hat mich angesprochen, das Gespräch gesucht. Rauchend schenkten wir uns 20 gemeinsame Minuten. Maler war er, ist er. Ein, nicht wirklich, alter Mann mit einem jungen Geist und einem Gesicht; welches sich wieder auf den Weg gemacht hat, ein Kind zu werden.

Treffen häuften sich, sinnvoll, gewünscht und unabgesprochen. Deshalb, wahrscheinlich deshalb voller Wärme und Sympathie. Meist verbanden sich unsere Treffen mit einem Termin, den er in der großen Stadt bei einem der unzähligen Ärzte hatte. Geklagt oder erzählt darüber, das hat er nie.

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November 17th

Allgemein

Cyber-Mobbing

bei Youtube: 2009

Dieser Spot wird nun EU-weit ausgestrahlt um vor dem Cyber Mobbing (Mobbing im Internet) zu warnen.

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November 17th

Videos

Cybermord!

Immer wieder ist die Rede von jungen Menschen, die Selbstmord verüben, da sie im Internet gemobbt geworden sind. „Nette Freunde“ haben falsche Nachrichten in Umlauf gebracht, um die Betroffenen ganz einfach zu vernichten. Schon die Behauptung, ein Junge sei schwul, kann zu völliger Isolation führen. Diejenigen, die solche Meldungen vertreiben, sind feige Hunde. Sie verstecken sich hinter der Anonymität, die das Netz bietet.
Von wegen Freunde! Was sich da abspielt, kann mit Mord gleich gestellt werden und sollte entsprechend bestraft werden. Ich fordere für solch ein Verhalten sehr hohe Freiheitsstrafen; auch für Minderjährige! Da kenne ich kein Pardon. Wenn so lax agiert wird, wie es bisher der Fall ist, wird sich nichts ändern.

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November 17th

Pierre's Meinung