Archive for day November 11th, 2011

Sankt Martins Spende

Sankt Martin

Er muss schon ein außergewöhnlicher Bischof gewesen sein, dieser Martin von Tours – übrigens kein Reiseveranstalter.
So dasig, dass ihn seine Schäfchen fürs Hirtenamt im Bischofsrang aus dem Geflügelstall herausziehen haben müssen, weil er sich nicht Nein sagen getraut hat. Mein Gott, und so einer kriegt dann eine Führungsposition!

Gut, das war jetzt im spätrömisch dekadenten vierten Jahrhundert. Heutigentags wär das unmöglich.

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November 11th

S.Läps: Tick

Satire

Pierres Special: Karnevalsbeginn!

Ich bin wirklich nicht der Typ, der eine Pappnase trägt, nur weil Karnevalsbeginn ist. Auch nicht der, der sich besäuft, weil man unbedingt um 11 Uhr 11 happy sein muss. Nein, ich neige eher zur Zurückhaltung. Und doch hätte ich heuer Lust, die Puppen tanzen zu lassen! Warum? Weil alles in dieser Welt so schön den Bach runter geht. Also Grund zur Freude? Eher nicht.

Aber was nützt es, den Trübsinn zu vertreiben? Ob wir es wollen oder nicht, wir stehen unter Druck. Die Finanzkrise schleicht sich immer mehr in unsere Bankauszüge ein; scheint sich dort wohl zu fühlen! Die Clowns, die uns regieren, bereiten uns immer mehr Vergnügen, aber zum Lachen bringen sie uns nicht. Tante Angela erzählt uns ständig Witze, aber die sind nicht komisch. Der gute Guido ist out und kann nur noch als Hampelmann dienen…
Die Politelite ist selbst für den Karnevalszug am Rosenmontag zu öde, zu glatt, um als Modell für Witzfiguren zu dienen. Bunga, bunga, der Silvio ist nicht mehr da…. Oder doch?

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November 11th

Allgemein

Elisabeth Brandl: Der 88. Geburtstag

Der 88. Geburtstag

„Da habe ich immer weinen müssen“, sagt Leopoldine und ruckt den Kopf zum Fenster hin.
Draußen scheint eine werbeprospektverdächtige Septembersonne. Ein kleines Mädchen, den nigelnagelneuen Schulranzen fast andächtig geschultert, geht vorbei, Richtung Schulhaus. Ich frage mich, wo zum Teufel es hier einen Grund zum Weinen gibt.
Wo ich mich doch gerade so wohl fühle in der großen Bauernhofküche. Bullig warm ist es, was nicht an der morgenmilden Sonne liegen kann.
„Haben Sie den Holzherd geheizt?“, frage ich Leopoldine.
„Ja“, sagt sie, und strafft unbewusst die kleine zierliche, nur ganz leicht gebeugte Gestalt, „das tu ich jeden Tag.“
Dann fügt sie hinzu, und es klingt wie eine Kampfansage.
„Das ist anstrengend“.
Ich verstehe. Die zart wirkende alte Dame mit den üppigen weißen Locken will von Anfang an die Fronten klären.

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…..

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November 11th

Allgemein

Al Capone lässt grüßen!

Angelo:
Du Bastard, warum hast du mich treffen wollen? Wir haben uns doch nichts zu sagen. Verlorene Zeit!

Paulo:
Lass doch diese blöden Sprüche, Angelo. Sie bringen uns nicht weiter. Seit Jahren bekämpfen sich unsere Clans. Hunderte von Toten für nichts und wieder nichts. Haben wir etwas dabei gewonnen? Nein, nur Elend und Leid! Findest du, dass sich das lohnt?

Angelo:
Das war doch immer so. Das können wir nicht ändern. Der Hass ist uns angeboren. Schon die Tatsache, dass ich mit dir spreche, widert mich an.

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November 11th

Allgemein

Bundesstaat Europa?

bei Youtube: 2006

9 Minuten auf der Jagd nach dem Bundesstaat Europa
www.jugend-macht-medien.de

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November 11th

Videos

Warum Europa so wichtig ist!

Am 11. November 1918 war der erste Weltkrieg zu Ende. Noch bevor die Waffen schwiegen, bahnte sich schon der Zweite an. Millionen Tote, Elend, Zerstörung! Das waren die Merkmale der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert.
Warum dieses Desaster? Aus Eitelkeiten, aus Machtgier einiger Potentaten. Waren sie aber allein daran Schuld? Bei weitem nicht! Das Volk hat kräftig mitgemischt! Ich kann es einfach nicht mehr hören, wenn immer wieder von der Unwissenheit der Bürger die Rede ist. Dass sie übelst manipuliert worden sind, stelle ich nicht in Abrede. Aber sie waren dazu prädestiniert. Warum? Ganz einfach, weil sie ihre Verantwortung delegiert haben. Wie können halbwegs intelligente Wesen ihr Dasein so einfach verscherbeln? Das bleibt mir rätselhaft.

Deswegen finde ich es so wichtig in Krisenzeiten, den Verstand jedes Einzelnen zu mobilisieren. In der Tat gibt es Vorgänge, die sehr schwer nachvollziehbar sind, wie es die Finanzkrise zeigt; die nicht jeder verstehen kann. Dennoch ist Aufklärung von Nöten. Sie soll aber nicht einseitig sein. Wir sind durchaus in der Lage, die Vorkommnisse zu verstehen und zu beurteilen. Die Zügel sollten wir deswegen nicht aus der Hand geben. Deshalb finde ich es so wichtig, dass jede Entscheidung, wenn es um den Rettungsfond geht, im Parlament besprochen und verabschiedet werden muss. Das ist ein wichtiger erster Schritt, der die Demokratie stärkt.

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November 11th

Pierre's Meinung