Archive for Oktober, 2011

Von Angesicht zu Angesicht: Im Kinderhort

Walter:
Was hältst du von unserer Kanzlerin?

Mathilde:
Ich plädiere für die Gleichstellung von Mann und Frau. Deshalb freue ich mich, dass eine Dame die Bundesrepublik regiert. Als Macho kannst du mir mit Sicherheit nicht folgen. Du würdest den Schwarzenegger vorziehen, oder?

Walter:
Wenn schon wenig in der Birne, dann lieber ein Körper voller Muskeln! Mit der Frau Merkel kann ich wenig anfangen, weil sie für uns Kinder nur wenig Interesse zeigt. Seitdem sie das Elterngeld für Harz Vierer gestrichen hat, lebe ich in der ständigen Angst, dass ich nicht genug zu essen bekomme!

Mathilde:
Du bist gut! Als Regierungschefin soll sie sich noch darum kümmern, was auf deinen Teller kommt? Sie ist mit dem Sarkozy schon genügend beschäftigt!

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Oktober 31st

Allgemein

Generation Zukunft

bei Youtube: am 20.10.2011

Das Bundesministerium des Innern und die Bertelsmann Stiftung haben 125 engagierte junge Menschen zwischen 20 und 30 Jahren, mit und ohne Migrationshintergrund, die „aktiv" die Zukunft/Politik mitgestalten wollen, eingeladen, über die gemeinsame Zukunft in Deutschland diskutieren.

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Oktober 31st

Videos

In vino veritas

Heute sollte ich zufrieden sein. Ich bin zu Besuch bei meiner Tochter in Berlin. Als Großvater gibt es nichts Schöneres, als sich mit seinem Enkel zu befassen, mit ihm sorglos zu spielen. Aber wenn ich ihn beobachte frage ich mich, wie seine Zukunft aussehen wird?
Was wir seit Monaten erleben stimmt mich nicht gerade optimistisch. Ich habe das Gefühl mich in einem Hühnerstall kurz vor dem Besuch des Fuchs´ zu befinden! Lauter flatternde Gestalten, die kopflos von einer Ecke zur anderen flüchten.
„Das sollte Sie an etwas erinnern, liebe Frau Merkel!“ Sie aber steckt lieber ihren Kopf in den Sand. Nein, sie wird niemals zugeben, dass ihre Regierung ein Häufchen Elend ist. Was sich in Berlin abspielt, ist auch in Paris oder Rom zu beobachten. Keine klare Linie mehr; sinnloses Geschwätz, das die schon sehr angespannte Lage verschlimmert.
Und David? – Mit fast einem Jahr wird er sich noch keine Gedanken über die Politik machen. 

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Oktober 31st

Pierre's Meinung

Brief aus Berlin: Ein verregneter Tag

Es ist ein verregneter Tag in Berlin, und der harte Winter kündigt sich schleichend an! Der Herbst mit seinen roten Tönen erfreut das Auge und erinnert uns ungewollt an die Vergänglichkeit der Dinge! Hier in Berlin ist alles ungeschminkt, echt und der harte Winter fordert von einem die letzte Kraft!

Wer hier es schafft, diese Zeit mit Licht und Freude füllen zu können, wird den Winter in anderen Städten mit Bravour meistern können. Wer kennt nicht das Sprichwort:" Wer es in Berlin schafft, schafft es überall!" Klar ist der Winter in allen Städten beschwerlich, aber es gibt keine Stadt, die eine so vielseitige, starke Geschichte hat. Die Touristen kennen meistens nur den Berliner Sommer oder verweilen dort im Winter in einer gemütlichen Atmosphäre, um dann sehr schnell von dannen zu ziehen. Wer Berliner ist oder schon lange hier lebt weiß, wovon ich rede.

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Oktober 30th

Allgemein

Kwalae aus der Sicht von Axel und Pierre

Axel:
Jeder hat das Bedürfnis sich äußern, und das gerade in schweren Zeiten. Ich habe immer wieder den Eindruck,  dass die Leute verschaukelt zu werden. Das muss einer doch mal etwas dagen sagen!

Pierre:
Das ist ein Grundrecht, das du unbedingt wahrnehmen solltest. Aber, um effektiv zu sein, bist du auf ein größeres Publikum angewiesen. Stammtisch-Tiraden nützen gar nichts.

Axel:
Ja, deshalb haben wir vor einem Jahr unser Online-Magazin ins Leben gerufen. Hier hat jeder die Möglichkeit, laut zu artikulieren, wo der Schuh ihn drückt.

Pierre:
Das sind die Möglichkeiten des Internes. Aber Achtung: es werden oft sehr viele Nebensächlichkeiten verkündet, die der Gesellschaft nicht unbedingt nützen. Die Gefahr besteht auch, dass radikale Gruppen sich zu Wort melden. Oft sehr gut getarnt.

Axel:
Da muss man die Augen offenhalten und dagegen ankämpfen. Und das geht aber nur mit guten Argumenten; nicht mit der Brechstange. Als Anbieter haben wir die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass bei uns Demokratie gilt: niemand darf diffamiert werden, und die Privatsphäre muss gewahrt werden.

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Tja, warum schreib ich? Darum?

Liebe Leserinnen und Leser!

Neulich fragte mich Pierre Mathias, neben Axel Schlesier Gründer von Kwalae, warum ich schreibe.

Ja, warum? Gute Frage … Warum tut man was? Weil man muss? Oder möchte? Oder weil man Spaß hat? Oder weil es nichts anderes gibt? Oder vielleicht, weil das, was man da tut, einen unwiderstehlichen Reiz auf einen ausübt, dem man nicht widerstehen kann?

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Oktober 30th

Allgemein

Jörg Pilawa für die Welthungerhilfe

bei Youtube: am 25.11.2010

Der Moderator Jörg Pilawa reiste im Herbst 2010 mit der Welthungerhilfe nach Haiti und machte sich ein Bild von den Fortschritten beim Wiederaufbau nach dem Erdbeben.
"Ich war dankbar, das Land sehen zu dürfen. Die Situation in Haiti hat mich berührt und teilweise auch wütend gemacht, denn viele internationale Zusagen sind noch immer nicht eingelöst worden. Gut war zu sehen, dass strukturelle Veränderungen erreicht werden können – vor allem von großen, erfahrenen Organisationen wie der Welthungerhilfe."

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Oktober 30th

Videos

Geldhahn zu! – Kulturebbe?

Es ist zu erwarten, dass mit der Finanzkrise die Zuschüsse für Kunst und Kultur stark zurückgehen werden. Dieser Bereich wird immer zuerst bedient, wenn es darum geht, ein paar Kröten zu sparen. Nicht so in Afghanistan, wie wir wissen.
Die Rolle der Kultur ist den meisten Bürgern nicht recht bewusst. Viele betrachten sie als ein Freizeitangebot, auf das man leicht verzichten kann. Die politische Bedeutung ist ihnen fremd. Aber, ohne geistigen Hintergrund wäre es unmöglich, sich als Nation in der Welt zu behaupten. Auch die Wirtschaft profitiert international davon.
Diese Themen sind also keine Spinnerei, wie es ein Paar Rationalisten einstufen. Kultur klebt uns an der Haut; sie ist von unserem Wesen untrennbar.

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Gestern, heute, morgen: Gedanken über Kwalae!

Es erscheint mir wie gestern, als wir im Jahr 2009 den Kwalae Verlag aus der Taufe gehoben haben. Wir hatten die Absicht, uns vorrangig an das Kerngeschäft zu halten. Das heißt: Bücher herauszugeben. Ohne uns wirklich über die Lage des Buchhandels klar zu sein, war es unsere Absicht, eng mit dem Buchhandel zusammen zu arbeiten. Wir meinen, dass es fatal wäre, wenn sie aus wirtschaftlichen Gründen verschwinden würden.
Die Realität belehrte uns, dass sich ein kleiner Verlag wie wir in Schulden stürzen würde, wenn er diesen Weg weiter gehen würde. Warum? Das Geschäft läuft nur, wenn Belegexemplare zur Verfügung gestellt werden. Das bedeutet, sehr große Auflagen her zu stellen, die wir natürlich hätten finanzieren müssen. Und: keine Garantie für den Verkauf der Ausgaben. Dazu kommt ein hoher Händlerrabatt.
Das Ergebnis: von Anfang an hätten wir bei jedem Buch drauf zahlen müssen.

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Von Angesicht zu Angesicht: Im Atelier

Herr Kunstmaler:
Komm, ich zeige dir mein letztes Werk. Ich habe es „Hilflosigkeit“ genannt.

Herr Möchtegernliterat:
Warum? Gibt dieses Bild deinen inneren Zustand wieder?

Herr Kunstmaler:
Seit Jahren male ich vor mich hin. Bisher habe ich keinen Ort gefunden, wo ich ausstellen kann. Ich weiß von vorne bis nach hinten nicht, was ich noch alles unternehmen soll. Ich kann doch nicht die Galeristinnen vernaschen! Diese blöden Kühe gehen mir ohnehin mit ihren leeren Sprüchen auf den Sack!

Herr Möchtegernliterat:
Ich kann dich beruhigen. Alle Manuskripte, die ich den Verlagen zu sende, kommen jungfräulich mit einer formellen Absage zurück. Niemand nimmt sich die Zeit, einen Blick auf meinen Text zu werfen. Nur der Postbote reibt sich die Hände: mit den Einnahmen der Briefmarken wird er bezahlt.

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Oktober 29th

Allgemein

“Der gute Ton”

"Der gute Ton"

Da müssen ja die Fetzen geflogen sein – richtige Wortfetzen!
Und das wegen diesem saudummen Dingsbums-Schirm. Die hätten doch nur den Herrn Entwicklungshilfeminister fragen brauchen, was ein Rettungsschirm tatsächlich leisten kann: bestenfalls eine dezent abgemilderte Bruchlandung ohne jede Zielrichtung. Vorausgesetzt, die Chose öffnet sich überhaupt rechtzeitig. Eine Musterlösung mit sehr zweifelhaftem Wert, sozusagen.
Herr Möllemann würde die Hintergründe ohne Weiters verstehen; ja, nun: würde, wie gesagt.

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Oktober 29th

S.Läps: Tick

Satire

Günter Wallraff für SOS-Kinderdorf

bei Youtube: 12.01.2010

Der Publizist und Reportage-Journalist Günter Wallraff setzt sich für SOS-Kinderdorf ein: „Da wo Kinder gemeinsam spielen, gemeinsam aufwachsen – egal welcher Herkunft, welcher Hautfarbe, welchen Kulturkreises – da ist alles noch möglich, da hat eine Gesellschaft noch Zukunft."
SOS-Kinderdorf setzt sich seit fast 60 Jahren für die Bedürfnisse, Anliegen und Rechte von Kindern und Jugendlichen ein. Günter Wallraff und fünf weitere prominente Persönlichkeiten unterstützen die Organisation in ihrem Engagement.

bei Youtube:

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Oktober 29th

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