Hagen Rether: Bergpredigt auf texansich

Youtube: 2011

 

Der 11. September 2001 und die Bergpredigt auf texanisch! Hagen Rether!

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Mai 21st

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F wie Fairness

Das ABC der Staatskuns
F wie Fairness

Ich tue mich sehr schwer, wenn ich von Fairness in der Politik sprechen soll. Ist das nicht ein Widerspruch? Können Parteien artig miteinander umgehen? Oder müssen sie alle Waffen aus dem Arsenal benutzen, um sich Vorteile zu ergattern? Unter dem Vorwand, dass sie sich für das Gemeinwohl einsetzen, scheuen sie sich nicht, Hiebe unter der Gürtellinie auszuteilen. Es geht schlicht und einfach um Macht; um Karriere. Politik ist ein knallhartes Geschäft, in dem nur einer gewinnen kann.

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Sparen, Wachstum, und das ohne Geld?

Leute, was sich in Camp David abgespielt hat, möchte ich privat verwirklichen. Um meine Finanzen wieder genesen zu lassen, muss ich sparen! Das ist das Meisterwort unserer Kanzlerin.
„Pierre, wenn du das nicht tust, gehst du und deine Familie den Bach runter!“
Was sie mir mitgeteilt hat, nehme ich ernst. Ich habe zuerst meine Kontoabzüge studiert und festgestellt, dass es sehr eng aussieht. Das hat mir keine Freude bereitet. Ja, wenn ich keine Miete bezahlen würde, wäre ich aus der Patsche. Die Frage stellt sich, ob mein Hausbesitzer das goutieren würde? Sehr wahrscheinlich würde ich unter der Brücke landen, was nicht gerade erwünscht ist. Dann gäbe es da zwar die Versicherungen, aber auch hier wäre jeglicher Abstrich kaum zu verantworten: ein Leben auf Kosten der Allgemeinheit, so ist es vom Staat nicht geplant.

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Politik und Emotionen

Der emotionale Politiker:
Ich reagiere physisch auf die Politik. Sie nimmt mich auf eine emotionale Art gefangen. Klar, die Inhalte sind wichtig, aber sie immer nur nüchtern zu entwickeln, kann nicht das Ziel sein. Wir Menschen fühlen, lieben, hassen! Aggressionen kommen in uns auf, ohne dass wir im Stande wären, sie zu erklären. Das bedeutet, dass der Instinkt nicht ausgeschaltet werden kann!

Der rationale Politiker:
Genau und deswegen sind wir in der Verpflichtung, die Dinge bedacht aufzugreifen. Würden wir das nicht tun, wäre der Teufel los. In unsere Geschichte haben wir mehrmals erlebt, was das bedeuten kann, wenn die Gefühle ausufern. Wenn das Gehirn ausgeschaltet ist, kann grenzenlos manipuliert werden. Deshalb will ich nüchtern bleiben, auch wenn es langweilig ist.

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Das Urteil VOR dem Urteil!

„Wow, schau dir die Klamotte an, voll die Schlampe!“
„Typisch Frau, kann nicht einparken!“
„Voll die Zicke, sieh nur, wie sie das Essen anfasst!“
„Der sieht aus, als wäre er auf Droge!“

Vorurteile. Das Urteil vor dem Urteil. Entweder man ist zu Blond, zu dick, zu schlampig oder gar nicht angezogen, ist zu wählerisch, was das Essen betrifft, kauft zu wenig, zu viel, trägt Make-up zu üppig auf und sind wegen unseres Dialekts ein kleines Dummerchen.
Was auch immer, wir werden noch, bevor man uns richtig kennenlernt, abgeurteilt und bekommen einen Stempel.

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Birgit Bauer

Mai 20th

Allgemein

Birgits Seitensprünge

Georg Schramm: Wer regiert eigentlich?

Youtube: .2012

Georg Schramm – Schulden durch Schulden

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Mai 20th

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E wie emotional

Das ABC der Staatskunst
E wie emotional

Politik ohne Emotionen wäre wie eine salzlose Brühe. Sie ist von Leidenschaft geprägt, was nicht unbedingt eine Tugend ist. Aber anders kann es nicht gehen, da es sich um Menschen handelt. Der Pragmatismus, der angewandt werden sollte, kann die meisten Bürger nicht begeistern. Mehr noch, er langweilt. Und doch steht er auf der Tagesordnung, weil wir heute mehr verwalten als gestalten. Diese Momentaufnahme führt zur politischen Verdrossenheit.

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Facebook, eine Blase?

Der Börsengang von Facebook war kein Highlight. Die erhofften Einnahmen kamen nicht zu Stande. Haben sich die Anleger die Frage gestellt, was überhaupt hinter diesem auf 104 Milliarden Dollar eingeschätzten Unternehmen steckt? Als der 28jähriger Mark Zuckerberg dieses Abenteuer vor ein paar Jahren in einer Studentenstube startete, hätte niemand annehmen können, dass 900 Millionen User daran teilnehmen würden. Millionen von Menschen, die ihre Daten in das System einspeisten. Ein Leckerbissen für die Werbung.

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